Erinnerung an eine Grenze ...
... die Bernauer Straße in Berlin

Die innerdeutsche Grenze und die ehemalige Mauer in Berlin sind heute kaum noch vorstellbar. Aber ich gehöre zu der Generation, die nicht nur den Fall der Mauer, sondern schon ihre Errichtung bewusst erlebt hat. Da ich seit 1974 in Berlin wohne, ist dieser Teil des Schicksals unseres Landes immer auch ein sehr realer Bestandteil meines eigenen Lebens gewesen.

In der Bernauer Straße war die Teilung der Stadt zunächst am deutlichsten erfühlbar zu erleben. Die Grenze spaltete die gesamte Straße direkt entlang der Häuserfront. Die Häuser gehörten zum Stadtbezirk Mitte, damals im Ostsektor. Verließen die Bewohner das Haus, standen sie auf dem Bürgersteig im westlichen Stadtbezirk Wedding. Innerhalb weniger Wochen nach dem 13. August 1961 wurden die Haustüren und Fenster zugemauert; die Bewohner wurden umgesiedelt.
Die toten Fassaden erinnerten als steinerne Zeugen viele Jahre lang jeden an diesem Ort Vorübergehenden oder Verweilenden an das hier begangene Unrecht.

Die Bildserie dieser Dokumentation umfasst vierzig Aufnahmen. Alle Bilder entstanden an einem einzigen Tag des Jahres 1976 direkt nacheinander während der Begehung des Straßenabschnitts aus Richtung Güterbahnhof Eberswalder Straße bis zur Versöhnungskirche.

Bei einer Bildergalerie sind längere Ladezeiten nicht zu vermeiden. Die folgenden Bilder sind teilweise über 100 kB groß, so dass Modem- und ISDN-Nutzer sich mit Geduld wappnen müssen.

   

  Impressum

Auch die Bilder der Fassaden in der Bernauer Straße unterliegen gesetzlichem Urheberrechtsschutz und dürfen nicht ohne besondere Einwilligung anderweitig veröffentlicht, vervielfältigt oder sonstwie verwertet werden. Allerdings können sie bei Interesse gegen Honorar als BMP-Dateien in größerem Format bezogen werden.